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St Vincent

Es war ordentlich Wind (25) Knoten und Becci und Lea wurden beide seekrank. Lea die ja vorher noch nie seekrank war hat steif und fest behauptet, das könne nur am Rührei gelegen haben, das es zu Frühstück gegeben hatte. Nun ja wir werden das beobachten. Der Törn hatte aber noch ein paar Überraschungen für uns parat. Wir hatten uns ordnungsgemäß bei SVG Travel angemeldet und mitgeteilt bekommen, dass wir 10-14 Tage auf dem Schiff verbringen müssten, und zwar im Süden von St Vincent südlich der Hauptstadt Kingstown in der Young Island Cut, einer kleinen Enge zwischen der Hotel Insel Young Island und St Vincent. Dort gibt es ein Quarantäne Mooring Bojen Feld in dem ca. 20 Boote lagen.

Wir haben uns entschlossen eine Zwischenstation zu machen, und zwar in der Cumberland Bay. Dort gibt es zwar keine Mooring Bojen, aber man kann vor Anker dicht zum Strand liegen und eine Heckleine am Strand (Palme) befestigen. Wir kamen dort recht spät gegen 17:30 an und hatten wie üblich direkt Hilfsangebote von den Rastas vor Ort, die sich mit zum Teil bunt in Rasta Farben bemalten größeren oder kleineren Holzbooten zur Hilfe anbieten. In diesem Fall Ras Mike. Aber jetzt genau begann unser Problem. Die Ankerwinsch, die uns immer wieder Probleme gemacht hatte streikte und wir bekamen den Anker nicht ins Wasser, weil sich die Bremse nicht lösen ließ. Derweil wurde es dunkel und in dieser Bucht konnten wir nicht bleiben. Einer der Rastas hat uns dann in eine andere Bucht begleitet, in der einige Fischerboote an Bojen lagen. Wir haben uns dann Bug und Heck an zwei dieser Bojen die frei aber für ein Schiff unserer Größe ziemlich ungeeignet waren festgemacht und eine sehr unruhige Nacht verbracht. Zwei Ankerwachen auf dem Handy und das GPS des Plotters wurden scharf beobachtet. Wir hätten weiter segeln sollen, aber nach dem Becci und Lea seekrank waren, hatten wir uns dagegen entschieden, zumal es in der Nacht wenig Wind gab und die Bucht gut geschützt war. Am nächsten Morgen tauchten dann noch zwei leicht empörte Rastas auf die, die Mooring Bojen als Ihr Eigentum reklamierten und natürlich bezahlt werden wollten. Ich habe den beiden dann klar gemacht, dass wir bereits an den Kollegen bezahlt hatten, der uns die Bucht gezeigt hatte und der ebenfalls behauptet hatte, dass die Bojen Ihm gehören würden. Das ist ein kleines Problem, das immer mal wieder auftaucht, dass mehrere oder verschieden „Helfer“ auftauchen und sich hin und wieder sogar ganz ordentlich zanken wer denn nun derjenige ist der in der jeweiligen Bucht, das Recht hat für Moorings zu kassieren. Es hilft hier die Ruhe zu bewahren und gegeben falls mal über Funk zu fragen wie die jeweiligen Verhältnisse sind. Wir haben außerdem den Törn Guide „Windward Islands“ gekauft, den man bei allen größeren Marine Ausstattern in den Häfen bekommt. Hier sind die größeren Buchten gut beschrieben und wenn es Moorings gibt steht oft auch der Name des bzw. der zuständigen Rastas dabei. Ansonsten haben wir, nachdem wir das Problem mit dem Anker gelöst hatte zunehmend mehr geankert. Das geht nicht überall und wir haben auch ein gewisses Verständnis, das die lokalen Bewohner der Inseln gerade in Zeiten von Corona auf diese Einnahmen angewiesen sind. Die Preise liegen im Mittel bei 50-60 EC (East Caribian) $ pro Nacht. Das sind 15-20 €.

Wir sind dann die ca. 30 Meilen nach Young Island Cut gesegelt und dort am Sonntag den 28.02 angekommen. Wir haben die gelbe Quarantäne Flagge gehisst und uns an einer der Mooring Bojen festgemacht. Gleich am Montag wurde uns dann für den kommenden Donnerstag ein PCR Test Termin zugewiesen. Solange sollten wir an Bord in Qurantäne bleiben. Nun ist diese Enge zwischen den beiden Inseln wunderschön mit wunderbarem tiefblauem Wasser und Stränden an beiden Seiten. Man kann schwimmen, schnorcheln und auch Besuche mit dem Dinghi und am Strand sind möglich. Man sollte es nur nicht übertreiben und einkaufen gehen oder ausgedehnte Besuche an Land unternehmen. Die Tage vergingen wirklich schnell, zumal wir mit Julia eine alte Bekannte wiedergetroffen haben. Julia war, nachdem Sie mit uns von Lissabon nach Teneriffa gesegelt war bei Michael an Bord gegangen, der mit seiner Ema über die Kap Verden und französisch Guyana nach St Vincent gesegelt war und mit seiner Crew ebenfalls in der Quarantäne Area lag. Wir hatten bald einen netten Austausch und auch ein paar gemeinsame Abende. Julia hat sich dann entschieden wieder mit uns auf der Pamina weiter zu segeln.

Wir haben dann zügig schon am Freitag die negativen Ergebnisse der PCR Tests erhalten und konnten uns mit Hilfe von PCR Travel einklarieren. Das hat super geklappt und war verglichen mit dem Aufwand in St Lucia wirklich einfach. Allerdings mussten wir noch bis Montag warten. 8 Tage scheint die minimale Quarantäne Zeit zu sein. Wobei uns keiner erklären konnte warum wir mit einem negativen Test noch 2 Tage auf dem Boot bleiben sollten.

Wir haben die Pamina dann in die Blue Lagoon verlegt. Das ist eine komplett von einem Korallenriff umgebene Lagune an deren Ende eine wirklich schöne Marina liegt. Nicht besonders groß eigentlich nur 3 Stege. Allerdings gibt es Mooring Bojen in der gesamten Marina und hier liegen sicher nochmal 25-30 Yachten. Wir waren zu der Zeit die einzige Segelyacht neben einem wirklich beeindruckendem 57 Fuß Katermeran (Catana) der dem Besitzer der Marina gehört. Es gibt dort 2 Restaurants, ein Café, einen kleinen Supermarkt, eine Tauchstation und einen wirklich schönen Swimming Pool. Für die Lagune gibt es zwei Zugänge von denen einer gut betonnt ist aber leider nur für Yachten mit einer Tiefe bis zu 1,60 da passt die Pamina mit Ihren 2,30 m natürlich nicht durch. Der andere Durchgang ist ziemlich tricky und braucht einen lokalen Guide zu mindestens beim ersten Mal. Den haben wir dann mit Ras Mike gefunden und der hat uns sauber in die Lagune begleitet. Wir haben dann insgesamt mehr als 2 Wochen in der Marina verbracht, das war nach der Atlantiküberquerung wirklich entspannend und auch für Lea toll die den Swimmingpool besetzt hat und in dieser Zeit zu einer absoluten Schwimm- und Tauchmaus wurde. Es ist wirklich beeindruckend wie Sie sich mittlerweile im Wasser bewegt. Es gab allerdings noch einen weiteren Grund warum wir uns in dieser Marina so läge aufgehalten und der hat 4 Beine und heißt Charly. Wir haben geschlagene 2 Wochen gebraucht um Charly für die Grenadinen einzuklarieren. Die zuständige Behörde der Grenadinen war nicht wirklich schnell und sehr formalistisch dazu kamen noch Feiertage und Krankheit und schwups waren 2 Wochen um in denen der Hund zumindestens offiziell nicht an Land durfte. Charly hat das super mitgemacht allerdings wurde er zum Schluss doch ziemlich ungeduldig. Wir haben die Zeit für ausführliche Besuche in der Hauptstadt Kingstown genutzt auch um ein Gefühl für diese Inseln zu bekommen. Auch in Saint Vincent und den Grenadinen hat Covid 19 ziemlichen Einfluß auf das Alltagsleben. Es gibt gegenüber normalen Jahren fast keine Touristen und auch nur sehr wenige Yachten somit fallen die gesamten Dienstleistungen rund um die Touristen weg. Tauchen, Restaurants, Hotels, Reparaturen an Booten, Mouring Gebühren und alle möglichen anderen Hilfen die ein wesentlicher Bestanteil des Einkommens der lokalen Bevölkerung darstellen, waren von heute auf Morgen nicht mehr verfügbar. Für viele Menschen geht es hier nach mittlerweile über einem Jahr wirklich um die Existenz. Man sollte daher viel Verständnis dafür auf bringen, wenn die Dienstleistungen etwas nachdrücklicher angepriesen werden. Wir haben aber trotz allem gerade auf den Grenadinen nie wirklich ein aggressives Auftreten erlebt. Das liegt sicher auch an der Rasta Kultur die die Leute dort in weiten Teilen positiv beeinflußt...:-)))

Die Grenadinen - Bequia

Nachdem wir dann endlich auch Charly einklariert hatten, sind wir dann nach Bequia gesegelt, das ist die nächste Insel nach St Vincent Richtung Süden. Der Ort heisst Port Elizabeth und liegt in einer großen Bucht in der man sowohl Ankern als auch an einer Mooring liegen kann. Es liegen dort einige Boote und die Insel bietet schöne Strände und auch einen guten Marine Shop. Wir brauchen ja immer allerlei. Mit dem Dingi konnten wir sowohl einkaufen als auch an einem Steg und an einem sehr netten Strandrestaurant festmachen. Insbesondere die Hunde Familie inkl. Welpen hatte es Lea natürlich sehr angetan. Wir wurden in Bequia zum ersten Mal mit der ziemlich schwierigen Lebensmittelversorgung konfrontiert. Es gibt frisches Obst und Gemüse aber ansonsten eigentlich nur Konserven in den sehr spärlich vorhandenen Supermärkten und das ganze ist dann noch sündhaft teuer. In Bequia war ich dann in einem kleinen Supermarkt in dem sonst wohl nur die Besatzungen der Superyachten einkaufen und der uns von dem sehr hilfreichen Windward Island Reiseführer empfohlen worden ist. In dem kleinen Geschäft gibt es wirklich alles was es sonst nirgendwo auf den Grenadinen gibt wie z.B Lavazza Kaffee, M&M, Stickers, Haribo, Schweizer Schokolade usw. Allerdings ein Packet Lavazza kostet dann 60 €. Da muss mann jeden Schluck besonders genießen. Wir sind eine Woche in Bequia geblieben und hatten eine schöne entspannte Zeit. In diesem Sinne Hat - Sleep - Sail - Repeat

Die Grenadinen - Cannouan

Von Bequia sind wir nach Cannouan gesegelt das sind etwa 30 Meilen und wir haben Mystique ausgelassen. Die Insel gilt als Domizil für Superreiche und besteht eigentlich nur aus einem kleinen Ort und etlichen Villen. Wir fanden das jetzt nicht besonders reizvoll und sind daher dran vorbei gesegelt. In Cannouan gibt es dann eine der spektakulärsten Marinas der Windward Islands. Den Sandy Lane Yacht Club in der Glosse Bay. Der Hafen ist auf Superlative ausgelegt und wird von einigen Exil Südafrikanern betrieben die wohl Ihr Geld dort anlegen. Liegeplätze für Superyachten soweit das Auge reicht und alles einfach riesig und super luxuriös. Ich habe noch nirgendwo auf der Welt solche Sanitär Anlagen gesehen - Marmor - klimatisiert - das ganze passt nicht wirklich auf die eher armen Inseln. Man kann allerdings nicht bestreiten das die Anlage wirklich schön, super gepflegt und top in Schuss ist. Bei unserem ersten und auch bei unserem zweiten Besuch war der Hafen bis auf vielleicht 10 Yachten komplett leer. Schon ziemlich gespenstisch und selbst die beiden Superyachten mit den bezeichnenden Namen "Just Enough" und "Milk and Honey" wirkten trotz Ihrer beindruckenden Größe verloren in diesem Riesen Hafen. Das Ganze ist dann natürlich auch nicht wirklich ein Schnäppchen und wir haben pro Nacht 111 $ bezahlt, was wir sicher nicht gemacht hätten wenn nicht der Pool und der Bar/Restaurant Bereich so spektakulär schön gewesen wäre und wir hatten dann das Ganze ja auch noch fast für uns Allein. Lea hat den Pool sehr genoßen und wir natürlich auch...

Die Grenadinen - Tobago Cays

Nach unserem Aufenthalt im Luxus Ressort in Cannouan in der Glossy Bay Marina haben wir dann im Anschluss den wohl schönsten Teil der Grenadinen besucht - die Tobago Cays. Ein Riff das im wesentlichen eine handvoll Inseln kreisrund umschließt mit zwei recht anspruchsvollen Ansteuerungen bei denen man sich größere Fehler gerne verkneifen sollte, wenn man nicht aus dem Riff aufsitzen möchte. Aber am Ende ankert man dann zwischen den beiden Inseln. In unserem Fall war es dort sehr windig und wir sind an den drei Tagen an denen wir dort waren ordentlich durchgepustet worden. Dementsprechend war das Tauchen bzw. Schnorcheln das dort ein echtes Highlight ist gar nicht so einfach. Hier zeigte sich auch zum ersten Mal das mit unserem kleinen Dingi ohne festen Boden mit nur 2,40 m und einem 5 PS Motor bestimmt Bedingungen bzw. Entfernungen einfach nicht machbar sind. Wir hatten Mühe an den Strand bzw zum Schildkröten Schutzgebiet zu kommen. Aber wie auch immer das türkisfarbene Wasser und das Leben unter Wasser inkl. Schildkröten, Mantas und unendlich vielen verschiedenen bunten Fischen. Dieses Naturschutzgebiet ist völlig zu Recht ein absolutes Highlight, was normalerweise ziemlich überlaufen ist. Aber das war ja jetzt aufgrund von Corona nicht der Fall und ausser uns waren maximal 5 weitere Boot dort. Sehr zum Ärger der Rastas die in Ihren bunten Booten allmöglichen Dienstleistungen anbieten wie z.B. frischen Tunfisch, Eis, Kokosnüsse, frisches Brot und natürlich ein Barbecue am Strand mit frischem Hummer. Darauf haben wir in den Cays noch verzichtet und uns das für später aufgehoben. Aber wie auch immer dieses Paradies entspricht zu mindestens meiner Vorstellung von einem Inselparadies. Nicht umsonst wurden dort auch Teile des Films Fluch der Karibik gedreht.

Die Grenadinen - Mayreau - Salt Whistle Bay

Von dem wunderschönen aber reichlich im Passat liegendem Ankerplatz bei den Tobago Cays sind wir dann in die Salt Whistle Bay auf Mayreau gesegelt. Das sind nur wenige Meilen aber diese schöne Bucht auf der Rückseite von Mayreau ist schon etwas Besonderes. Ein richtiger Kokospalmen Strand wie er gemalt nicht schöner sein könnte. An der schmalsten Stelle der Bucht keine hundert Meter breit und auf der anderen Seite wilder auflandiger Wellengang. Normalerweise wohl ein wirklich von vielen Yachten besuchter Spot mit allerlei Restaurants und Strandbuden und selbst einer Wäscherei und einem kleinen Supermarkt. Jetzt in Corona Zeiten waren wir mit drei Yachten dort und die meisten Locations am Strand hatten geschlossen. Auch der Supermarkt, was uns aber nicht gestört hat. Wir haben die leicht verwilderte Schönheit für einige Tage genossen und in dem Restaurant gleich mehrfach super lecker gegessen. Die haben für mich große Langusten zubereitet und für Becci und Lea allerlei leckeres Gemüse. Eine insgesamt unheimlich entspannte Atmosphäre in dieser Bucht. Man achte auch auf den Spruch über der Bar :-). Naja und wie in so vielen dieser Buchten tolle Wasserfarben die zum Schnorcheln und Schwimmen einladen. Was uns dort besonders große Haufen von den großen Queens Counch Muscheln. Zunächst habe ich mich gewundert, dann aber später erfahren und auch gesehen, daß alle Muscheln an der Oberseite an der selben Stelle einen künstliches Fenster haben. Diese Muscheln sind in der Karibik eine Delikatesse und werden auf verschiedene Arten zubereitet u.a auch als Curry. Wir sind ein paar Tage in der Salt Whittle Bay geblieben und dann Richtung Union Island weitergesegelt.

 

Die Grenadinen - Union Island

Nachdem wir einige zeit in den Tobago Cays und in der Salt Whistle Bay verbracht hatten sind wir nach Union Island und dort in den Hauptort Clifton. Eine wirklich interessante Bucht mit einem großen Riff in der Mitte. Wir haben zunächst für 2 Nächte an einem Steg festgemacht um unsere Wasservorräte mal gründlich aufzufüllen und um einzukaufen. Wirklich viel gibt es in Clifton aber nicht einzukaufen der örtliche Supermarkt an ein überaus überschaubares Sortiment vor allem an Dosen und ein wenig Eingefrorenes. Daneben gibt es einige Buden mit frischem Gemüse und Obst und alles ist reichlich teuer. Aber immerhin Becci hat einen netten kleinen Laden mit Klamotten entdeckt und einen wirklich schönen Badeanzug geschoppt. Es gibt in Clifton ein paar sehr hübsche und leckere Restaurants und Bars und dabei besonders erwähnenswert ist Happy Island. Dort hat ein Rasta sich mitten auf dem Riff eine eigene Insel gebaut mit einer Bar und einem kleinen Restaurant. Einfach sensationell für einen Sundowner und ein leckeres Dinner. Was mich in Clifton ausserdem noch beeindruckt hat war des Partyzelt was auf der einzigen Verkehrsinsel in Clifton aufgebaut worden war. Dort haben einige "Nurses" gesessen und gegen Covid geimpft. Sie haben die Leute im wahrsten Sinn des Wortes von der Straße weggefangen auf einen Stuhl gesetzt und geimpft. Sowas pragmatisches einfach unglaublich! Wir haben dann noch ein paar Tage am Riff geankert und sind dann auf die Rückseite von Union in die Chatham Bay gesegelt. Wiederum eine tolle offene Bucht in der sich super ankern liess. Ein echt entspanntes Restaurant mit gutem WLAN inklusive. Also wiedermal Barbecue am Strand und ansonsten tauchen und Schnorchel. Ein sehr schöner Spot!

St Vincent Mayreau und Cannouan und unsere "Flucht" nachdem Vulkanausbruch

Unser Abschied von der wunderbaren Welt der Grenadinen verlief zum Schluß dann völlig anders als wie wir uns das vorgestellt hatte. Zunächst sind wir mit einem Amwindkurs nach St Vincent zurückgesegelt um insbesondere Charly dort auszuklarieren, weil das nun mal nur dort geht. Dann hat uns aber der Vulkanausbruch des Souffliere erwischt (siehe dazu den separaten Bericht) und wir sind nach einer Nacht im Ascheregen zu nächst nach Mayreau und von dort nach einer weiteren Nacht nochmal nach Cannouan gesegelt. Hier haben wir dann endlich keinen Asche Niederschlag mehr gehabt. Also haben wir das Boot geputzt und versucht die Aschemassen mit viel Wasser und unserem Hochdruckreiniger zu beseitigen. Der hat dann leider die ob der gewaltigen Aufgabe nach einigen Stunden die Flügel gestreckt und wir haben ohne weitergemacht. Wir haben uns in Cannouan dann noch nach knapp 4 Wochen die zweite Covid19 Impfung mit Astra Zeneca abgeholt und sind dann mit dem Ziel Panama aufgebrochen. Unsere Freude Michael und Crew sind mit der EMA einen Tag vor uns mit dem Ziel Bonaire (das gehört zu den ABC`s) gestartet. DAs wurde dann noch bedeutsam weil wir auf dem Weg Richtung Panama allerlei Probleme mit der Navigation bekamen. Der B&G Plotter entwickelte ein ziemliches Eigenleben und auch der Autopilot arbeitete nicht korrekt. Wir haben dann entschieden das wir nach 3,5 Tagen und ungefähr 500 Meilen schönstem Segeln im Passat auch auf Bonaire Halt machen werden um die Probleme zu fixen. Davon dann mehr im nächsten Artikel

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