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Im Dezember in die Sonne...

Eine neue Crew und Abschied aus Portugal

Also Nikolaus geht es los nach dem wir wegen heftiger Tiefdruckgebiete um 2 Wochen verschieben mußten, konnte ein neuer Termin mit  günstigen Wetter ab dem 6.12 gefunden werden Ich bin dann am 4.12 nach Lissabon geflogen um einzukaufen und die Pamina auf den Trip vorzubereiten. Die Schäden aus unserem Biskaya Trip hatte ich ja als Reparatur in Auftrag gegeben und die die Leute von Westcoast hatten mir bereits Fotos geschickt, das das erledigt war. Da das zumindestens für mich die letzte Reise aus Deutschland zum Schiff war hatte ich Unmengen von Gepäck dabei. Bereits bei dem Checkin in Hamburg bekam ich zu hören. Das ist zu viel! Taschen mit 37 Kilo darfst du gerne als Fracht aufgeben. Und dann hatte auf dem Flughafen Corona bedingt alles zu. Zum Glück hatte ich ein Paar größere wasserfeste Beutel im Gepäck, die Kurzerhand zu Taschen umfunktioniert wurden. Ankunft in Lissabon war dann bei albtraumhaften Wetter. Regen und Sturm und der großen Hoffnung das, dass vorhergesagte Wetter dann auch eintreffen würde.

Begleitet hat mich außerdem ein verdammt schlechtes Gewissen, dass Becci den Umzug und die Einlagerung unseres Haushaltes alleine managen musste. Eine Riesen Herausforderung bei all den Klamotten und all den Dingen die noch zu erledigen waren. Aber leider gab es keine Alternative wenn wir nicht unseren Start im Januar gefährden wollten. Becci hat das dann fantastisch gemanaged und ich war super glücklich Alls die drei dann am 20.12 endlich in Teneriffa ankamen. Anbei ein paar Impressionen vom Start in Lissabon.

750 Meilen Lissabon Teneriffa

Kurs 228 Grad 20-25 Knoten Wind so ging es am 6.12 um 17:00 in die Nacht.Nachdem wir nochmal Wasser und Diesel gebunkert hatten und die alle kleinen Reparaturen abgeschlossen waren sind wir dann gestartet. Wie immer waren die ersten beiden Tage für Teile der Crew zum Teil mit Anflügen von Seekrankheit belastet. Aber das hielt sich diesmal doch in Grenzen. Leider hat kurz vor dem Start unsere Toilettenpumpe im Bad keinen Mucks mehr getan und wir waren trotz besten Zuredens und messen nicht in der Lage das zu ändern. So blieb uns also nur die Hilfstoillete im Maschinenraum. Ein schönes gekletter und mit allerlei Verrenkungen verbunden. Aber man gewöhnt sich an vieles.Wir hatten zunächst halben Wind der aber dann zunehmend - wie vorhergesagt - in eine konstanten Nordost Wind wechselte, so daß wir bis nach Teneriffa vor dem Wind gesegelt sind. Nachdem alle "eingeklappert" waren und es zudem immer wärmer wurde hatten wir einen tollen Törn und haben schlußendlich für die 750 Meilen 4,5 Tage gebraucht. Durchnitt 6,7 Knoten / Stunde. Zum Schluß quer ab Teneriffa hat uns dann eine große Familie mit sicher 20 Delphinen für eine längere Zeit begleitet. Das war natürlich ein schöner Abschluss. Wir haben dann gegen Mittag am Freitag in nder Marina San Miguel de Abona festgemacht

Lissabon nach Stadt Miguel de Abona im Dezember

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