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Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne - oder viele Überraschungen auf der Pamina

Man merkt schon an der Wortwahl, dass wir nicht wirklich ein festes Ziel vor Augen hatten. Wir wollten uns nach dem Wind richten und das Schiff dabei gründlich kennenlernen und eben auch mal sehen, wie das so läuft mit unserem Hund Charly und mit unserer lütten Lea, die zu dem Zeitpunkt 5 Jahre alt war. Um es vorweg zu nehmen, der Familienteil hat prima funktioniert. Lea ist absolut seefest und Charly hat sich in das Unvermeidliche gefügt. Er hat es aber in der 3 Wochen geschafft, trotz langer Tagestörns, seine Geschäfte so lange zurückzuhalten, bis wir wieder fest waren. Das kann dann noch recht spannend werden. Wir sind dann also am 14.7.2019, nachdem wir in Strande getankt hatten, aufgebrochen Richtung Dänemark und haben Abends spät in Klitmoeller festgemacht...

Immerhin, 65 Meilen für einen ersten Törn nicht schlecht. Zunächst hatten wir Westwind mit 3 Beaufort und die Pamina hat sich gut gemacht, mit 6,5 Knoten über Grund. Später haben wir dann die Maschine nehmen müssen, weil der Wind komplett eingeschlafen ist. So haben wir dann ziemlich spät gegen 10:00 in Gedser festgemacht. Am nächsten Tag sind wir dann die 30 Meilen nach Klintholm auf Mön gesegelt. Wieder Westwind, 2-3 Beaufort und wir waren früh genug da, um noch etwas von Mön zu haben. Das hatten wir dann auch und wollten am nächsten Tag nach Ystad. Allerdings hatten wir auf diesem Schlag zum ersten Mal Schwierigkeiten mit der Maschine, die heiß wurde und Öl verlor.

Leider war das der Beginn, von andauernden Problemen, an den verschiedensten Stellen. Die Maschine und auch der Generator standen dabei im Mittelpunkt kt und haben uns eigentlich permanent Ärger gemacht. Auch hatten wir sowohl Probleme mit den Wassertanks als auch mit Wasser im Maschinenraum. Also haben wir eine lange Liste gestartet für den zweiten Teil des Refit im Winter 2019.

Aber erstmal sind wir also nach Trelleborg gesegelt und haben dort im Fährhafen übernachtet. Fazit: Muss man nicht haben. Am nächsten Tag sind wir dann nach Ystad. Dort waren wir 2 Tage und haben zufällig Max Johannsen, einen alten Freund getroffen, der auf dem Weg nach Bornholm war. Wir haben uns entschieden, ebenfalls nach Bornholm zu segeln und dort einige Tage zusammen zu verbringen. Das haben wir gemacht und letzten Endes waren wir 10 Tage gemeinsam rund um Bornholm unterwegs.

Bornholm und Chrisiansö

Wir sind dann zusammen mit Max gemütlich um Bornholm gesegelt und haben in verschiedenen Häfen übernachtet. Immer wieder ein richtig schöner Törn. Rönne, Sandvik, Teen, Svaneke... jeder Ort typisch dänisch und immer einen Besuch wert. Wind war eigentlich immer zwischen 3-4 Beaufort und wir hatten viel Spaß beim Segeln und Lea beim Angeln unterwegs. Leider wurden die Probleme mit der Maschine und dem Generator nicht weniger und wir hatten immer wieder Ausfälle mit nicht funktionierender Elektrik und mit Schläuchen, die sich gelöst haben. Auch viele andere Kleinigkeiten haben wir gefunden und die Liste wurde immer länger.

Aber unser Besuch in Christians und die Übernachtung dort waren wirklich traumhaft. Ein verschlafener Ort am Rande von Nirgendwo und doch nicht wirklich weit von Bornholm.

Dazu ein paar Bilder

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