Blogbuch

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Der launige Bericht von meinem Cousin Ulf Stadler wie er unseren Törn von den Bermudas auf die Azoren erlebt hat.

Aus meinen täglichen Aufzeichnungen:

16.6.

7.00 Uhr ablegen von den Bermudas. Noch 1785 SM bis auf die Azoren.  

Draußen starke, hohe Wellen, nun ist erstmal Übelkeit angesagt. bin bis 16.00 Uhr ausgeknockt, schlafe, döse vor mich hin. Sind auf Bb Bug. Ewiges schlingern und rollen.

Wie ein Affe von Griff zu Griff schwingend und halt suchend. Lea kotzt. Sogar ihr Mundwerk steht still!

Sind alle leicht angeschlagen. Der Tag verfliegt. Abends Sönkes vorbereiteter Eintopf, aber ohne mich. Wie kann jmd bei so einem Wellengang auch nur an Essen denken???

Bei Stb Schoten Kein Schlaf in der Koje möglich. Machen 6-8 Kn, haben hohe Welle vom Sturm der Vortage.

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One Happy Island

In Aruba sind wir Ende Juli angekommen nachdem Carsten aus Curacao zurückgeflogen war, habe wir uns auf den Weg gemacht und sind früh um 5:00 aufgebrochen. Die Segel hatten wir schon am Vorabend vorbereitet. Sprich die beiden Spinakerbäume ausgebracht und die beiden Vorsegel so vorbereitet, dass wir mit achterlichem Wind von erwarteten 20-25 Knoten mit Schmetterlingssegeln nach Aruba rauschen konnten. Etwas mehr als 55 Meilen aus der Santa Cruz Bucht im Norden Curacao. Ulli Ballhausen hatte uns mit Anfahrtstips für die Zollstation in Baradero auf Aruba versorgt und wir haben uns ordnungsgemäß bei Paul dem französischen Hafenmeister der Varadero Marina angemeldet.